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| Amnesty International |
| Amnesty International ist eine weltweit aktive Organisation, welche sich für die Verteidigung und Förderung der fundamentalen und universellen Menschenrechte einsetzt. Unabhängig und politisch wie auch religiös unparteilich zielen ihre Aktionen auf schnelle und wirksame Hilfe für Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Gleichzeitig fordert Amnesty International Regierungen von Ländern, in welchen Menschenrechte vermehrt und systematisch missachtet werden, auf, sich verstärkt für deren Einhaltung einzusetzen. Aus Gründen der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit werden die Aktivitäten von AI einzig durch ihre Mitglieder und durch private Spenden finanziert. Für seine Arbeit erhielt Amnesty International 1977 als Organisation den Friedensnobelpreis. |
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Auf dieser Seite sind das Mandat, die Tätigkeit und Funktionsweise, die Organisationsstruktur und die historische Entwicklung von Amnesty International als international agierende
Institution aufgeführt. Das "Mandat" von AI, letztmals 2001erweitert an der Konferenz von Dakar, definiert die Themenbereiche der Menschenrechtsarbeit, in welchen AI seine Tätigkeit
ansiedeln will. Unter "Tätigkeit" wird die Vorgehensweise und die verschiedenen Methoden zur Verteidigung der Menschenrechte, deren sich Amnesty International bedient, dargelegt.
Die Art und Funktionsweise der internationalen und regionalen Zusammenarbeit und Vernetzung der verschiedenen nationalen Sektionen und deren Gruppen wird unter dem Link
"Organisation" dargestellt. Und schliesslich kann unter "Geschichte" nachgelesen werden, in welchem Kontext und aus welchen Motiven Amnesty International 1961 gegründet worden
ist und wie sich diese Organisation im Laufe der Zeit vom Fokus auf die Wahrung der grundlegenden Rechte von Inhaftierten auf der ganzen Welt emanzipierte und sich zur bedeutendsten
NGO auf dem Gebiet der Menschenrechte entwickelte, welche zunehmend die Verteidigung des gesamten Spektrums der Menschenrechte als ihre Aufgabe erachtet.
Informationen über aktuelle Aktionen unserer Gruppe und unsere nächsten Treffen findet Ihr unter dem Aktuell Tab. |
| Informationen |
| Die Arbeit von Amnesty International stützt sich grundsätzlich auf international vereinbarte Konventionen ab, welche in den letzten Jahrezehnten eine Vielzahl der Staaten unterschrieben haben. Dadurch rückt Amnesty International seine Forderungen gegenüber einzelnen Mitglieder Staatengemeinschaft in einen rechtsgültigen Rahmen, welchen zu respektieren sich die Regierungen der entsprechenden Länder mit der Unterzeichnung dieser Dokumente verpflichtet haben. Drei der für die Arbeit von Amnesty International zentralen internationalen Übereinkommen sind hier aufgeführt: Die Menschenrechtserklärung (1948), die Kinderrechtskonvention (1989) und den verschiedenen Genfer Konventionen (1949/1951). Die Originaltexte dieser internationalen Übereinkünfte können hier als pdf-Dokumente runtergeladen werden. |
| Unter dem Link "Aktionen" werden die momentan laufenden Aktivitäten unserer Gruppe präsentiert. Dies können klassische Standaktionen sein, Vorträge, Ausstellungen oder Kooperationen mit anderen Zürcher Gruppen. Unter "Kampagne" wird die Thematik der aktuellen, international geführten Kampagne vorgestellt und der Beitrag unserer Gruppe in diesem Kontext aufgezeigt. Unter "UA-Briefen" (UA steht für "Urgent Action", siehe auch unter "Tätigkeit") können aktuelle, von unseren gruppeninternen UA-Briefe-Schreiberlingen vorformulierte Briefe als word-Dokumente heruntergeladen werden, so dass die Schreiben mit deinem Absender versehen und signiert an die entsprechenden Regierungsstellen verschickt werden können. Ebenso veröffentlichen wir auf dieser Seite einige der an unsere UA-Mitglieder gelangten Antwortschreiben auf derartige UA-Briefe. Unsere Tätigkeiten im Zusammenhang mit unseren beiden RANs in Zentralamerika und Südasien können weiter auf der Seite "RANs" eingesehen werden. Unter "Links" versuchen wir eine langsam wachsende Liste von anderen Homepages aufzuführen, welche Tätigkeiten und Dienstleistungen anderer Organisationen präsentieren, welche sich für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen (Hinweise von dir in diesem Zusammenhang sind über den Link "Kontakt" herzlich willkommen). Im "Archiv" können schliesslich Presseartikel, welche über verschiedene unserer Aktionen veröffentlicht worden sind, und interne Berichte und Fotos von abgeschlossenen Aktionen unserer Gruppe eingesehen werden. |
| Aktuelles |
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Nächstes Treffen: Dienstag 22. November 18.15, Treffpunkt rechts neben dem Rondell
beim Haupteingang der Uni (Raum KOF-F-155 ist für uns reserviert).
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Bildergallerie unserer Aktion im Juni 2004 Alles weitere auf www.controlarms.org | ||
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| AI Hochschulgruppe Zürich |
| Amnesty International Schweiz unterteilt sich in verschiedene, lokal und grösstenteils autonom agierende Gruppen, welche menschenrechtsthemenspezifisch oder zielgruppenspezifisch arbeiten. Die Gruppe 97 gehört als Hochschulgruppe zur zweiten Kategorie. |
| Die Hochschulgruppe Zürich (nach AI-interner Sprachregelung eben Gruppe 97 oder auch AIHZ genannt) hat dadurch ihr Tätigkeitsfeld primär an der Universität Zürich und an der ETH Zürich. Der gruppenspezifische Fokus bedeutet zudem auch, dass unsere Gruppe keine weltregionalen Einschränkungen setzt, sondern vornehmlich Themen aufgreift und kommuniziert, die Studierende in der ganzen Welt - auch hier in der Schweiz - besonders betreffen. Dies kommt in unseren Schwerpunkttätigkeiten, der Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem 18. November, dem internationalen Tag der Studierenden und den von uns betreuten Regional Action Networks (RANs) und Urgent Actions (Uas) zum Ausdruck. Inhalt und Bedeutung dieser verschiedenen Arbeitsbereiche werden zusammen mit unserer Gruppenorganisation unter dem Link "Zu unserer Gruppe" vertiefend dargestellt. |
| Interessierte, welche die Arbeit unserer Gruppe tatkräftig oder finanziell unterstützen wollen, finden weitere Information unter "Mitarbeit & Unterstützung". Die rechtliche Definierung unserer Arbeitsziele und der Organisationsstruktur finden Sie unter "Statuten". Als Bilanzierung unserer Arbeit der letzten Jahre können die Jahresberichte inklusive der Jahresabrechnungen unter "Jahresberichte" eingesehen werden. |
| "Pressemitteilung" |
Die Amnesty International Hochschulgruppe organisiert am 27. Januar 2005 in der Aula der Universität Zürich einen Iran-Abend mit Filmvorführung (18.15 Uhr) und anschliessender Podiumsdiskussion (20.15 Uhr, Ov/e) mit Bahman Nirumand und Eva Orthmann. Moderiert wird das Gespräch über Frauenrechte und Pressefreiheit von Gunhild Kübler. In der Pause wird Iranisches Essen zum Verkauf angeboten. Der Anlass ist Teil der weltweiten Kampagne von Amnesty International "Stoppt Gewalt gegen Frauen". Der Abend soll eine Möglichkeit zum kulturellen Austausch bieten und für die Menschrechtsituation im Iran sensibilisieren. Gezeigt wird der Film "ten" von Abbas Kiarostami. Eine Frau fährt mit dem Auto durch Teheran und unterhält sich dabei mit verschiedenen Personen: mit ihrem Sohn, ihrer Schwester, einer Freundin und mehreren fremden Frauen. Sie sprechen über Erziehung und Ehe, Liebe und Religion. Der grosse iranische Regisseur Abbas Kiarostami verbindet in der ihm eigenen, halb fiktionalen, halb dokumentarischen, Art zehn Episoden aus dem Leben einer modernen Iranerin. Abbas Kiarostami ist einer der berühmtesten Regisseure des Iranischen Kinos, er wurde 1940 in Teheran geboren. Er studierte Kunst an der Universität Teheran. Seinen ersten Film drehte er 1970. 1997 erhielt für seinen Beitrag zu Film, Frieden und Toleranz der von der UNESCO die Fellini-Medaille. 1998 wurde sein Film "Der Geschmack der Kirschen" am Filmfestival Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichnet. Der Film "Ten" soll an die Themen heranführen, die anschliessend in der Podiumsdiskussion behandelt werden. Zur Podiums Diskussion sind eingeladen Bahman Nirumand und Eva Orthmann. Moderiert wird das Gespräch von Gunhild Kübler. Bahman Niruman wurde 1936 in Teheran geboren, er studierte Germanistik, Philosophie und Iranistik in Tübingen. Nach dem Studium kehrte er nach Teheran zurück. Nach Kritischen äusserungen zum Shah-Regime sah er sich 1965 gezwungen aus seiner Heimat zu flüchten. Heute verfasst er u.a. den monatlichen Berichte zur Lage im Iran der Heinrich Böll Stiftung. Eva Orthmann ist Dozentin der Orientalistik an der Universität Zürich. Sie studierte Islamkunde und Iranistik in Tübingen. Gunhild Kübler arbeitet als Journalistin bei der NZZ am Sonntag, als Literaturkritikerin ist sie gerngesehener Gast im Literaturclubs auf SF DRS. Im Gespräch werden Frauenrechte und Pressefreiheit im Iran diskutiert. |